In unserer Draußen-&-E-Mobilitäts-Welt stehen 17 E-Scooter von unter 170 € bis 900 €. Zehn davon tragen die Worte „ABE“ und „Straßenzulassung“ im Titel oder in der Kurzbeschreibung, sechs dieser zehn heißen zugleich „Offroad“ oder „All-Terrain“. Zwei weitere sind mit 20 km/h ausgeschrieben; bei ihnen lohnt die Nachfrage nach der ABE-Nummer. Dieser Artikel erklärt, woran du eine Straßenzulassung erkennst, was sich zum 1. April 2026 geändert hat und was 2027 kommt, und warum der günstigste Roller im Sortiment der rechtlich heikelste ist.
1. Was ein E-Scooter rechtlich überhaupt ist
Zuständig ist die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV). Nach § 1 Abs. 1 eKFV ist ein Elektrokleinstfahrzeug ein Kraftfahrzeug mit elektrischem Antrieb, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit über 6 und höchstens 20 km/h sowie einer Lenk- oder Haltestange. Dazu kommen Vorgaben zu Leistung, Maßen und Gewicht.
Was schneller fährt, fällt aus der eKFV heraus und gilt bis 45 km/h je nach Geschwindigkeit als Mofa oder Kleinkraftrad, mit allem, was dazugehört: Prüfbescheinigung oder Führerschein, Betriebserlaubnis, Versicherungskennzeichen.
Die Pflichtausstattung steht in denselben Regeln: zwei voneinander unabhängige Bremsen mit mindestens 3,5 m/s² Verzögerung (§ 4), Beleuchtung nach § 67 StVZO, die abnehmbar sein darf (§ 5), und mindestens eine helltönende Glocke (§ 6).
2. Die zwei Dinge, ohne die du nicht losfahren darfst
Erstens die Betriebserlaubnis. Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erteilt auf Antrag des Herstellers das Kraftfahrt-Bundesamt (§ 20 StVZO); für ein einzelnes Fahrzeug gibt es alternativ eine Einzelbetriebserlaubnis der Zulassungsbehörde (§ 21 StVZO). Erkennbar ist sie am Fabrikschild am Roller, auf dem Hersteller, Typ und die Nummer der ABE stehen. Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht außerdem eine Liste aller erteilten Betriebserlaubnisse mit Hersteller, Genehmigungsnummer und Handelsbezeichnung. Vor dem Kauf dort nachzusehen, ist die sicherste Prüfung.
Zweitens das Versicherungskennzeichen. Ohne gültige Versicherungsplakette nach § 56 FZV darf der Roller nicht im öffentlichen Verkehr bewegt werden. Sie wird hinten angebracht, möglichst unter der Schlussleuchte, und muss aus acht Metern lesbar sein. Das Versicherungsjahr läuft vom 1. März bis Ende Februar; die aktuelle Plakette für 2026/27 ist schwarz. Zur Größenordnung ein Beispiel: Bei der LVM kostet die Haftpflicht zum Stand dieses Artikels 16,50 € pro Versicherungsjahr, gleich für jedes Alter; Teilkasko kommt für 22 € dazu, mit 150 € Selbstbeteiligung. Andere Versicherer rechnen anders, ein Vergleich lohnt sich.
Verbot und Strafe stehen an zwei Stellen: Das Verbot, ein unversichertes Fahrzeug zu gebrauchen, steht in § 6 Abs. 1 PflVG, die Strafvorschrift seit April 2024 in § 30 PflVG. Fahren ohne Versicherung ist eine Straftat: vorsätzlich Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe, fahrlässig bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bis 180 Tagessätze, dazu die mögliche Einziehung des Fahrzeugs.
3. Was sich 2026 geändert hat – und was erst 2027 kommt
Die eKFV ist überarbeitet worden; die Änderungsverordnung wurde am 30. Januar 2026 ausgefertigt und im Februar verkündet. Sie tritt aber in zwei Stufen in Kraft, und diese Unterscheidung entscheidet darüber, was heute gilt:
| Stufe | seit / ab | Inhalt |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 1. April 2026 – gilt heute | technische Anforderungen an neue Fahrzeuge |
| Stufe 2 | 1. März 2027 – gilt noch nicht | Verhaltensregeln, Überführung in die StVO, neue Verwarnungsgelder |
Das heißt konkret: Alles, was in Zeitungsmeldungen über Blinkerpflicht, Nebeneinanderfahren, Grünpfeil und Parken auf dem Gehweg zu lesen war, ist beschlossen, aber noch nicht anwendbar. Es gilt weiter die bisherige Rechtslage. Für dich als Käufer ist trotzdem ein Punkt wichtig: Es gibt keine Nachrüstpflicht. Ein heute gekaufter, zugelassener Roller bleibt zulässig, auch wenn ab 2027 neue Fahrzeuge Blinker haben müssen.
Wo wir uns nicht festlegen: Der genaue Stichtag für die Blinkerpflicht wird in den Quellen unterschiedlich genannt: Das Ministerium schreibt „übrige Artikel ab 1. März 2027“, andere Stellen nennen den 1. Januar 2027 für das Inverkehrbringen neuer Fahrzeuge; welche Angabe stimmt, konnten wir nicht klären.
4. Wo du fahren darfst – heute
Nach § 10 Abs. 1 eKFV gilt innerorts: Radwege, gemeinsame Geh- und Radwege, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen; wo es davon nichts gibt, die Fahrbahn oder der verkehrsberuhigte Bereich. Außerorts kommt der Seitenstreifen dazu (Abs. 2). Die Straßenverkehrsbehörden können mit dem Zusatzzeichen „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ Ausnahmen zulassen (Abs. 3).
Verboten sind der Gehweg, die Fußgängerzone ohne ausdrückliche Freigabe und die Einbahnstraße gegen die Richtung. Dazu kommt aus § 11 eKFV: einzeln hintereinander fahren (nebeneinander ist bis Ende Februar 2027 verboten), kein Anhängen an andere Fahrzeuge, kein Freihändigfahren. Wer keinen Blinker hat, zeigt das Abbiegen per Handzeichen an. Die Personenbeförderung ist nach § 8 eKFV ausdrücklich untersagt: Zu zweit auf einem Roller ist immer verboten, auch wenn beide zusammen leicht genug wären.
Beim Alkohol gelten die Regeln fürs Auto. Ab 0,5 Promille ist es eine Ordnungswidrigkeit nach § 24a Abs. 1 StVG, ab 1,1 Promille eine Straftat nach § 316 StGB, bei Ausfallerscheinungen schon ab 0,3 Promille. Für Fahranfänger und alle unter 21 gilt null.
Die Rechtsprechung zur 1,1-Promille-Grenze und zum Führerscheinentzug ist nicht einheitlich. Der BGH hat die Frage bisher ausdrücklich offengelassen, einzelne Amtsgerichte weichen ab. Zwei Entscheidungen wenden die Regeln auch auf E-Scooter an:
- OLG Hamm, 8. Januar 2025: Die 1,1-Promille-Grenze gilt auch auf dem E-Scooter; beim Führerscheinentzug gibt es keine Sonderbehandlung. Aktenzeichen: III-1 ORs 70/24.
- LG Köln, 3. Juni 2026: Das Gericht folgte dieser Linie und ließ auch 150 Meter Fahrtstrecke nicht als Ausnahme gelten. Aktenzeichen: 321 Qs 38/26.
Wird die Fahrerlaubnis entzogen, gilt das für alle Klassen, also auch fürs Auto.
5. Der Punkt, an dem es teuer wird: mehr als 20 km/h
Die sechs Offroad- und All-Terrain-Roller in unserer Welt nennen alle zugleich eine Straßenzulassung mit ABE. Das schließt sich nicht aus: Entscheidend ist, ob der konkrete Typ auf 20 km/h begrenzt ist und mit seiner Nummer in der Liste des Kraftfahrt-Bundesamts steht. Ein Roller, der bauartbedingt schneller fährt, fällt dagegen aus der eKFV heraus, ganz gleich, wie er heißt. Für solche Roller gilt:
- Sie sind keine Elektrokleinstfahrzeuge und bekommen keine ABE nach der eKFV.
- Ohne Betriebserlaubnis gibt es kein Versicherungskennzeichen. Wer damit auf öffentlichen Wegen fährt, begeht eine Straftat nach § 30 PflVG.
- Bei mehr als 20 bis 25 km/h wäre eine Mofa-Prüfbescheinigung nötig, bis 45 km/h die Fahrerlaubnisklasse AM. Ohne Klasse AM ist es zusätzlich Fahren ohne Fahrerlaubnis nach § 21 Abs. 1 StVG, ohne Mofa-Prüfbescheinigung eine Ordnungswidrigkeit.
- Erlaubt ist der Betrieb auf nicht öffentlich zugänglichem, eingefriedetem Privatgelände. Ein frei zugänglicher Feldweg oder ein Waldparkplatz zählt dagegen zum öffentlichen Verkehrsraum.
Dasselbe gilt für Tuning. Wer einen zugelassenen Roller schneller macht, bringt die Betriebserlaubnis zum Erlöschen, und die Plakette deckt das Fahrzeug dann nicht mehr. Der Versicherer zahlt dem Unfallgegner zwar, holt sich das Geld aber bei dir zurück; obendrein fährst du unversichert im Sinne des § 30 PflVG.
6. Was die Tests über die Technik sagen
Der ADAC hat Ende Juli 2026 zehn Modelle zwischen 499 und 799 € geprüft: sieben „gut“, eines „befriedigend“, und zwei bekamen nur „ausreichend“ (4,5), weil im Härtetest der Lenker brach. Die Stiftung Warentest hatte im Juli 2025 sieben Roller getestet und dasselbe Bild gefunden: auch dort brach bei einem Modell der Lenker.
Die zweite wichtige Zahl betrifft die Reichweite. Gemessen wurden bei 90 kg Fahrergewicht, Vollgas und eingeschaltetem Licht 33,8 bis 47,9 km. Ein Hersteller warb mit „bis zu 75 km“ und kam auf rund 48, also etwa 36 Prozent weniger. Wo unsere Angebote eine Reichweite nennen, sind es 14 bis 70 km. Rechne mit ungefähr zwei Dritteln der Herstellerangabe, im Winter mit weniger.
Worauf es beim Kauf sonst ankommt, deckt sich in beiden Tests:
- Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen sind die beste Wahl. Eine rein elektrische Bremse sollte immer mit einer mechanischen kombiniert sein; eine Fußtrittbremse hinten ist der schwächste Kompromiss.
- Akku: ein herausnehmbarer Akku ist bares Geld wert: Der Tausch eines fest verbauten kostet je nach Modell 120 bis 800 €. Ladezeiten von vier bis neun Stunden sind normal.
- Gewicht: 10 bis 25 kg. Ab etwa 15 kg wird das Tragen in den vierten Stock zur Übung. Wenn du keinen Keller mit Steckdose hast, wiegt das schwerer als jede Reichweitenangabe.
- Reifen: Luftreifen federn besser, Vollgummi ist pannensicher und wartungsarm. Beides ist vertretbar.
Und ein Thema, das kein Test abdeckt, aber die Versicherer beschäftigt: Lithium-Ionen-Akkus können ihre Energie plötzlich und unkontrolliert abgeben. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rät zu Originalladegeräten, keiner Ladung bei Hitze oder Frost und dazu, ein verformtes oder überhitztes Gerät nicht weiter zu benutzen. Unser eigener Rat obendrauf: Lade nicht über Nacht im Flur, wenn er dein Fluchtweg ist.
7. Wer haftet, wenn etwas passiert
2025 zählte das Statistische Bundesamt 16.496 Unfälle mit Personenschaden unter Beteiligung von E-Scootern, 38,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 38 Menschen starben, 1.895 wurden schwer verletzt. Bei den E-Scooter-Fahrenden entfielen 10,9 Prozent des festgestellten Fehlverhaltens auf Alkohol, bei Radfahrenden waren es 7,7 Prozent.
Bei der Haftung ändert sich gerade etwas. Bisher gilt: Weil E-Scooter bauartbedingt nicht schneller als 20 km/h sind, greift die verschuldensunabhängige Halterhaftung des § 7 StVG nicht; das nimmt § 8 Nr. 1 StVG ausdrücklich aus. Das Kammergericht Berlin hat das im November 2025 bestätigt. Wer als Fußgänger angefahren wird, muss dem Fahrer also ein Verschulden nachweisen. Der Bundestag hat am 9. Juli 2026 ein Gesetz beschlossen, das diese Ausnahme für Elektrokleinstfahrzeuge aufhebt, der Bundesrat hat es am 25. September 2026 gebilligt. Danach haftet der Halter ohne Verschulden, und der Fahrer haftet, solange er nicht beweist, dass ihn kein Verschulden trifft. In Kraft tritt das am ersten Tag des Quartals nach der Verkündung; ob das Gesetz schon verkündet ist, konnten wir zum Stand dieses Artikels nicht feststellen. Wird es zwischen Oktober und Ende Dezember verkündet, ist das der 1. Januar 2027. Bis zum Inkrafttreten gilt die bisherige Regel. Eine private Haftpflichtversicherung deckt E-Scooter-Schäden übrigens nicht ab; dafür ist genau die Pflichtversicherung da.
Wann sich der E-Scooter nicht lohnt
Der wichtigste Fall zuerst: Der günstigste Roller in unserer Welt für 164,99 € wird für Kinder von 6 bis 10 Jahren beworben und ist mit 16 km/h angegeben. Beides zusammen geht rechtlich nicht auf. Alles über 6 km/h fällt unter die eKFV, und die verlangt in § 3 ein Mindestalter von 14 Jahren, dazu Betriebserlaubnis und Versicherungskennzeichen. Auf öffentlichen Wegen darf ein Zehnjähriger damit nicht fahren, egal was in der Beschreibung steht. Als Spaßgerät auf dem eigenen, eingefriedeten Grundstück ist es in Ordnung.
Lass es außerdem, wenn du länger als etwa 8 km pendelst. Dann ist ein Pedelec bequemer, wetterfester, versicherungsfrei und ohne Kennzeichen fahrbar. Was dabei zu beachten ist, steht in unserer E-Bike-Kaufberatung; der Unterschied ist grundsätzlich: Ein Pedelec bis 25 km/h und 250 Watt, das nur beim Treten unterstützt, gilt rechtlich als Fahrrad, ein E-Scooter als Kraftfahrzeug.
Und wenn du keinen Platz zum sicheren Laden hast oder den Roller täglich Treppen hochtragen müsstest, spricht das ebenfalls gegen den Kauf.
Kurze Fragen, kurze Antworten
Woran erkenne ich vor dem Kauf, ob ein Roller zugelassen ist?
An drei Dingen: Im Angebot steht ausdrücklich „ABE“ oder „Straßenzulassung“, die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit ist mit 20 km/h angegeben, und der Hersteller taucht in der Liste der erteilten Betriebserlaubnisse beim Kraftfahrt-Bundesamt auf. Am Gerät selbst sitzt das Fabrikschild mit der ABE-Nummer. Fehlt eines davon, frag nach, bevor du kaufst.
Brauche ich einen Helm?
Vorgeschrieben ist keiner. Bei 20 km/h, kleinen Rädern und der Unfallstatistik von 2025 ist das trotzdem die billigste Versicherung, die du kaufen kannst.
Was droht, wenn ich ohne Kennzeichen erwischt werde?
Ein fehlendes oder verdecktes Kennzeichen bei bestehender Versicherung wird als Ordnungswidrigkeit behandelt. Gar keine Versicherung ist dagegen eine Straftat nach § 30 PflVG mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. Konkrete Bußgeldbeträge nennen wir bewusst nicht: Die kursierenden Tabellen für Gehwegfahren, Rotlicht und Handy am Lenker stammen aus Sekundärquellen, die amtlichen Tatbestandsnummern haben wir nicht gegenprüfen können.
Darf ich den Roller auf dem Gehweg abstellen?
Nach § 11 Abs. 5 eKFV gelten fürs Parken die Regeln für Fahrräder: Abstellen ist erlaubt, solange niemand behindert wird. Ab März 2027 wird das ausdrücklich in der StVO geregelt.
Was hat ein E-Scooter mit einer Video-Türklingel zu tun?
Denselben Denkfehler. In beiden Fällen darf man ein Gerät völlig legal kaufen und trotzdem nicht überall so benutzen, wie es beworben wird. Einen Roller ohne Betriebserlaubnis darfst du nur auf eingefriedetem Privatgelände fahren, die Klingelkamera wird heikel, sobald ihr Bild den Gehweg erfasst. Was dort gilt, steht in unserem Ratgeber Video-Türklingel.
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Stand: 02.10.2026. Preise und Verfügbarkeit ändern sich. Die genannten Preise und Stückzahlen stammen aus unserer Themenwelt am 02.10.2026; es gilt immer der Preis im Shop. Die Rechtslage zu Elektrokleinstfahrzeugen ändert sich derzeit in Stufen; maßgeblich ist immer der amtliche Verordnungstext. Dieser Artikel ist eine allgemeine Kaufberatung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Quellen und Datengrundlage
- Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV), insbesondere § 1 Abs. 1 (Begriff), § 2 (Betriebserlaubnis und Versicherungsplakette), § 3 (Mindestalter 14), §§ 4 bis 6 (Bremsen, Licht, Glocke), § 8 (Verbot der Personenbeförderung), § 10 Abs. 1 bis 3 (befahrbare Flächen), § 11 (Verhalten und Parken)
- Änderungsverordnung vom 30.01.2026, verkündet im Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 32; Inkrafttreten in zwei Stufen (technische Anforderungen 01.04.2026, übrige Regelungen 01.03.2027)
- § 56 FZV (Versicherungsplakette, bis 2023 § 29a FZV a. F.)
- § 6 Abs. 1 und § 30 PflVG
- § 21 Abs. 1 StVG
- § 5 Abs. 1 und § 75 Nr. 5 FeV (Mofa-Prüfbescheinigung)
- § 24a Abs. 1 und § 24c StVG, § 316 StGB
- § 7 und § 8 Nr. 1 StVG zur Halterhaftung, § 18 Abs. 1 StVG zur Fahrerhaftung
- Gesetz zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr (Drucksache 21/5871; Bundestag 09.07.2026, Bundesrat 25.09.2026; Inkrafttreten am ersten Tag des Quartals nach der Verkündung)
- LVM: E-Scooter-Versicherung
- Bestandszahlen: Rubrik „E-Scooter & Elektroroller“ der Draußen-&-E-Mobilitäts-Welt am 02.10.2026, gezählt in Titel und Kurzbeschreibung der Kacheln
- OLG Hamm, Urteil vom 08.01.2025, III-1 ORs 70/24
- LG Köln, Beschluss vom 03.06.2026, 321 Qs 38/26
- BGH, Beschluss vom 02.03.2021, 4 StR 366/20 (Frage offengelassen)
- KG Berlin, Beschluss vom 03.11.2025, 25 U 95/25
- Kraftfahrt-Bundesamt: Betriebserlaubnisse für Elektrokleinstfahrzeuge
- Bundesministerium für Verkehr: Fragen und Antworten zur eKFV-Novelle
- Statistisches Bundesamt zu E-Scooter-Unfällen 2025
- ADAC-E-Scooter-Test 2026
- Stiftung Warentest, E-Scooter (Juli 2025)
- GDV zu Lithium-Ionen-Akkus
- § 30 PflVG bei dejure.org. Der konsolidierte eKFV-Text nach dem 01.04.2026 ist frei nicht vollständig abrufbar; die Absatzangaben zu den §§ 4 bis 11 stammen aus dem amtlichen Volltext der Ursprungsfassung. Amtliche Bußgeldbeträge und den genauen Stichtag der Blinkerpflicht konnten wir nicht belegen – das steht so im Text.